Steinpilzrisotto

28. September 2014 : Kategorie: Aus Topf & Pfanne

Soo, nachdem es ja nun eine gaaaanze Weile ruhig war, habe ich mir vorgenommen, wieder öfter mal ein Rezept zu posten. Es ist ja nicht so, dass ich nichts mehr kochen würde 😀 Aber meist fehlt dann die Zeit/Lust für ein Foto bzw. ich weiß dann hinterher nicht mehr, wieviel ich wovon genommen hab 😉

Heute aber endlich mal wieder ein Rezept, nämlich dieses leckere Risotto. Bisher haben wir meist -Schande über uns- das Risotto von Alnatura genommen, einfach weil es lecker ist und man nicht so viele verschiedene Sachen kaufen muss. Leider gibt es dieses Risotto nicht mehr und deswegen hab ich diese Variante kreiert:

Zutaten (für 2 Personen):
1/2 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
250g Arborio-Reis
10g getrocknete Steinpilze
1 L Gemüsebrühe
1 EL Butter
2-3 EL geriebener Parmesan
Weißwein oder Sherry
neutrales Öl
Salz
evtl. etwas Petersilie

Zubereitung:
Steinpilze etwa eine Stunde in heißem Wasser einweichen. Vorher ein paar Gramm abnehmen und im Mörser zermahlen. Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und warm halten.
Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in etwas Öl anbraten. Den Reis dazugeben und solange anbraten, bis der Reis glasig ist, dann mit einem guten Schuss Weißwein/Sherry ablöschen. Die eingeweichten und zermahlenen Steinpilze dazugeben. Das Einweichwasser unbedingt aufheben, da steckt viel Geschmack drin. Nun nach und nach Gemüsebrühe und Einweichwasser zum Risotto geben und regelmäßig umrühren. Immer kurz bevor die Flüssigkeit verkocht ist, wieder etwas dazugeben.
Das Ganze dauert dann so ca. 20-30 Minuten, abhängig davon, wie sehr al dente man den Reis mag 😉
Wenn der Reis den gewünschten Garpunkt erreicht hat, Butter und Parmesan unterrühren und mit Salz abschmecken. Evtl. etwas gehackte Petersilie über das Risotto geben.
Diese Menge reicht für 2 Personen als alleinige Hauptmahlzeit, als Beilage reicht es bestimmt auch für 3-4 Personen 🙂

Steinpilzrisotto

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Franzis Spargel-Pasta

14. Juli 2013 : Kategorie: Pasta

Soo, nachdem wir mittlerweile zu Dritt sind (und deshalb auch weniger Zeit zum Bloggen haben), hab ich jetzt mal wieder die Zeit gefunden, ein neues Rezept einzustellen 🙂

Wir essen sehr gerne Spargel, aber immer nur mit Sauce Hollandaise, Schnitzel und Kartoffeln wird ja auf Dauer langweilig. Deshalb hab ich letztens mal ein wenig experimentiert und herausgekommen ist dieses leckere Rezept 😉 …

Zutaten (für 2-3 Portionen):
500g Spargel
250g Kirschtomaten
100g Bacon
2 Knoblauchzehen
75g Parmesan
250g Spaghetti
50ml Nudelwasser
1 TL Zucker
Basilikum
Salz
Chili
neutrales Öl

Zubereitung:
Spargel putzen und schräg in schmale Stücke schneiden. Die Kirschtomaten waschen und (je nach Größe) vierteln, den Knoblauch schälen und fein hacken oder in dünne Scheiben schneiden. Den Bacon in Streifen schneiden und den Parmesan reiben. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Spargel mit Zucker kräftig anbraten. Den Bacon dazugeben und kurz mitbraten. Die Tomaten dazugeben. Nach 5-10 Minuten nach und nach das Nudelkochwasser dazugeben und den Parmesan unterrühren. Mit Salz und Chili nach Bedarf abschmecken. Kurz vor dem Servieren das in Streifen geschnittene Basilikum unterrühren. Die Pasta unter die „Sauce“ heben, fertig!

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New York Cheesecake

26. Februar 2013 : Kategorie: Kuchen und Torten

Nach längerer Abwesenheit wegen einiger privater Turbulenzen heute endlich wieder ein neues Rezept. Ich habe es aus mehreren Rezepten kombiniert und das ist ab jetzt unser Standard-Käsekuchen-Rezept weil es so gut ankam 🙂

Zutaten (für eine 26er oder 28er Springform) :
60g Butter
50g Walnusskerne
100g Vollkornkekse
1 EL (brauner) Zucker
900g Doppelrahmfrischkäse (zimmertemperatur)
320g Zucker
30g Speisestärke
3 Eier
175g Schlagsahne
250g Himbeeren (ich hatte TK)
1 EL Puderzucker

Zubereitung:
Die Kekse in einem Einfrierbeutel mit dem Nudelholz zerkleinern, Walnüsse fein hacken. Die Butter schmelzen und mit Keksbröseln, Walnüssen und 1 EL Zucker vermischen. Auf dem Boden einer mit Backpapier ausgelegten Springform gleichmäßig verteilen und kühl stellen.
Den Ofen vorheizen (E-Herd: 175°C / Umluft: 150°C). Etwa ein Viertel vom Frischkäse, 100g Zucker und die Stärke mit den Schneebesen des Handrührgeräts (oder der KitchenAid 😉 ) auf niedriger Stufe ca. 3 Minuten verrühren. Den übrigen Frischkäse unterrühren, 220g Zucker auf höchster Stufe dazugeben und anschließend 3 Eier einzeln unterrühren. Die Sahne nur so lange unterrühren, bis alle Zutaten gerade eben vermischt sind.
Die Springform mit Alufolie abdichten und den Rand buttern. Die Käsecreme vorsichtig auf dem Boden verteilen und die Springform in eine mit heißem Wasser gefüllte ofenfeste Form stellen (das Wasser sollte etwa 2,5cm hoch stehen). Den Kuchen etwa 1 Stunde backen, bis die Creme bei leichtem Rütteln an der Form kaum noch wackelt (Achtung, dabei hab ich mit dem Topfhandschuh auf die Oberfläche gepatscht! ). Den Kuchen herausnehmen, die Alufolie entfernen und in der Form etwa 1 Stunde abkühlen lassen. Anschließend abgedeckt mind. 4 Stunden oder besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Den Kuchen aus der Form lösen. Die Himbeeren mit Puderzucker pürieren, durch ein feines Sieb streichen und auf dem Kuchen verteilen.

New York Cheesecake

(auf dem Rezeptbild fehlt die Himbeerschicht obenauf, der Kuchen schmeckt aber auch so seeehr lecker 😉 )

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Goudarollen

5. Juni 2012 : Kategorie: Snacks

Hier jetzt endlich mal ein sehr leckeres Rezept, welches immer gut bei Gästen ankommt 🙂
Die Füllung der Goudarollen kann man auch sehr gut solo als Brotaufstrich verwenden! Ich habe bei den ersten Malen so die restliche Füllung verwertet und beim letzten Mal habe ich die Créme sogar „nur“ als Brotaufstrich gereicht 😉

Zutaten:

200g Frischkäse
200g Kräuterfrischkäse
75g geräucherten Schinkenspeck (in Würfeln)
2 hartgekochte Eier
1 Bund Schnittlauch
100g mittelalten Gouda
1 Zwiebel
1-2 TL Currypulver
Salz
200g junger Gouda in Scheiben

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und zusammen mit den Eiern und dem mittelalten Gouda fein würfeln. Frischkäse, Schinkenspeck, Eiern, mittelaltem Gouda und Zwiebel in einer Schüssel verrühren. mit Salz und Currypulver kräftig abschmecken. Den Schnittlauch abwaschen, in Röllchen schneiden und unter die Créme rühren.
Die Créme auf je eine Scheibe jungen Gouda streichen, aufrollen und in Alufolie einwickeln. Eventuelle Reste luftdicht einpacken. Die Goudarollen einige Stunden oder am Besten über Nacht kühl stellen.

Wie gesagt: die Créme schmeckt auch super pur als Aufstrich, zum Dippen o.ä. 🙂

(ein Foto folgt dann bei Gelegenheit 😉 )

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Die ultimative Barbeque-Sauce

5. Juni 2012 : Kategorie: Suppen & Soßen

So, nach längerer Abstinenz jetzt mal wieder ein neues Rezept 😉 Momentan ist ja wieder Grillsaison und passend dazu gibt es heute das Rezept für unseren neuen Favorit: selbstgemachte BBQ-Sauce 🙂 Auf der Suche nach einem geeigneten Rezept habe ich mich mal wieder nicht entscheiden können und somit haben wir dann unser eigenes Rezept kreiert!

Zutaten (für ca. 200ml):

1 Zwiebel
2 EL neutrales Öl
200g Ketchup
2 EL Honig
1 EL Worcestersauce
1 EL Balsamico-Essig
½ TL Senf
1 EL Sojasauce
2 EL Apfelsaft
2 EL geriebener Apfel oder Apfelmus
½ TL Zuckercouleur
1 TL Knoblauchgranulat ODER 2 frische Knoblauchzehen
2 EL Rohrzucker ODER braunen Zucker (was man gerade so da hat 😉 )
1½ TL Rauchsalz (falls man es im Supermarkt nicht findet, >>hier<< gibt es das und noch viele andere tolle Gewürze & Gewürzmischungen)
½ TL Paprikapulver edelsüß
Chiliflocken und/oder Cayennepfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen, würfeln und im heißen Öl glasig dünsten. Falls frischer Knoblauch verwendet wird, diesen einfach schälen, etwas zerdrücken und nach ein paar Minuten zur Zwiebel geben. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel sowie alle flüssigen bzw. „feuchten“  Zutaten in einer anderen Schüssel verrühren.
Nach ca. 10 Minuten (die Zwiebeln sollten nicht bräunen sondern nur ganz wenig Farbe bekommen) erst die flüssigen und dann die trockenen Zutaten unterrühren. Die Sauce nach Geschmack mit Chili und/oder Cayennepfeffer abschmecken.
Die Sauce ca. 15 Minuten bei geöffnetem Deckel köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
Nachdem die Sauce etwas abgekühlt ist, durch ein grobes Sieb geben, die Zwiebeln (und evtl. den zerdrückten Knoblauch) jedoch nicht wegschmeißen, das ist ein sehr leckeres „Chutney“, was man sehr gut zu Fleisch reichen kann.

Die Sauce eignet sich auch sehr gut als Marinade für Spare Ribs, Schweinebauch, Hähnchenflügel und, und, und 🙂

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Tofu-Paprika-Curry mit Erdnüssen

12. Februar 2012 : Kategorie: Aus Topf & Pfanne

Heute Abend hatte ich spontan Lust, mir noch etwas leckeres zu Essen zu machen und nach einem kleinen Rundgang durch meine Vorräte kam dann das dabei raus 🙂

Zutaten (für 2 Portionen):
je 1 rote und grüne Paprikaschote
200g Tofu
½ Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwa eine Hand voll Erdnüsse (ungesalzen, ich kaufe sie immer im Asia-Laden)
1 Lauchzwiebel
1 TL rote Currypaste
1 kleine Dose Kokosmilch (oder 1 Tüte Kokosmilchpulver)
Sonnenblumenöl, Sesamöl, Sojasauce, Fischsauce, Zitronensaft
Rohrzucker
evtl. etwas Stärkepulver

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Paprikaschoten waschen, putzen und in schmale Streifen schneiden. Den Tofu würfeln und mit etwas Sojasauce, Fischsauce und Sesamöl marineren.
Die Erdnüsse in einer Pfanne oder einem Wok ohne Öl etwas anrösten, bis sie goldgelb sind und dann beiseite stellen. Etwas Sonnenblumenöl und Sesamöl im Wok erhitzen und die Currypaste kurz anrösten, dann Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und kurz anschwitzen. Den Tofu in den Wok geben und mitbraten. Nach knapp 5 Minuten die Paprikaschoten dazugeben. Die Kokosmilch (oder das mit Wasser angerührte Kokosmilchpulver) in den Wok geben und das Curry ca. 10 Minuten köcheln lassen. Die in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel dazugeben. Mit Sojasauce, Zitronensaft und Rohrzucker abschmecken. Wenn man das Curry nicht langsam einkochen lassen will, kann man etwas Stärke mit Wasser anrühren und damit das Curry andicken. Kurz vor dem Servieren die angerösteten Erdnüsse unter das Curry rühren.
Mit Reis servieren.

Tofu-Paprika-Curry mit Erdnüssen

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Neues Bild Plugin

5. Februar 2012 : Kategorie: Neuigkeiten

Hallo liebe Leser 🙂

Ich habe grad mal das Image Plugin WP-Slimbox2 installiert um die Bilder ein wenig eleganter anzuzeigen und nicht einfach auf einem weißen Hintergrund zu präsentieren. 🙂

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Gegrillte Antipasti

5. Februar 2012 : Kategorie: Beilagen, Montignac, Vom Grill

Dieses Rezept hat ziemlich lange im „Entwürfe“-Ordner geschlummert, aber jetzt soll es auch endlich mal an die Öffentlichkeit 😉
Ich habe letzten Sommer ziemlich regelmäßig gegrillte Antipasti gemacht und dabei viele Varianten ausprobiert. Man kann -ganz nach Geschmack und Vorlieben- verschiedene Gemüsesorten nehmen oder auch nur eine Sorte. Man kann dazu Schafskäse geben, Mozzarella oder den Käse auch ganz weglassen 😀 Das Ganze lässt sich übrigens auch sehr gut ohne Grill zubereiten, dann wird das Gemüse einfach in einer Pfanne gebraten.
Also, probiert eure Lieblings-Variation aus 🙂

Zutaten (für 3-4 Portionen):

250g Champignons
je 1 rote, gelbe und grüne Paprikaschote
1-2 kleine Zucchini
½ Fetakäse
3 Knoblauchzehen
italienische Kräuter (ich nehme meist Basilikum, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian)
5-6 EL Olivenöl
2 EL Weißweinessig
Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

Die Champignons putzen und halbieren. Die Paprikaschoten entkernen und in breite Streifen schneiden. Die Zucchini putzen und längs in Streifen schneiden. Das Gemüse nach und nach bei mittlerer bis starker Hitze grillen. Die Haut der Paprika darf dabei gerne etwas dunkler werden 😉
Während das Gemüse grillt (oder in meinem Fall: gegrillt wird), kann man gut die Marinade vorbereiten. Dazu die Kräuter abwaschen, trocken schütteln, den Knoblauch schälen und alles fein hacken. Falls man frische Chili nimmt, diese entkernen und ebenfalls fein hacken. Alles mit Olivenöl und Essig in eine Schüssel geben und verrühren. Beim Abschmecken ruhig etwas kräftiger würzen. Das gegrillte Gemüse noch heiß in die Marinade geben und gut verrühren.  Den Fetakäse in Würfel schneiden und dazu geben. Das Ganze mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Je länger es durchzieht, umso besser schmeckt das Gemüse.

Gegrillte Antipasti

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Fruchtig-beschwipste Windbeutel

5. Februar 2012 : Kategorie: Süße Leckereien

Nachdem es nun wieder eine Weile etwas ruhiger war, gibt es heute mal wieder ein neues Rezept 😉 Ich muss allerdings gestehen, dass ich dazu mal ein „halbfertig“-Produkt von Dr. Oetker verwendet habe, nämlich „Brandteig Garant“. Im Rahmen eines Testprojekts habe ich einige Tüten davon bekommen und warum soll ich sie nicht benutzen 😉 Herkömmlicher Brandteig ist ja doch etwas aufwändiger und somit habe ich mir heute ein wenig Arbeit erspart 😀 (natürlich kann man das Rezept aber auch mit „normalem“ Brandteig machen 😉 )

Zutaten (für ca. 8 Stück):

1 Pckg. Dr. Oetker Brandteig Garant
2 Eier
75ml Milch
25ml neutrales Öl
1 Glas Sauerkirschen (Abtropfgewicht 350ml)
1 Pckg. Tortenguss
2 EL Zucker
250ml Schlagsahne
1-2 Pckg. Vanillezucker
evtl. etwas Kirschwasser

Zubereitung:

Das Pulver des „Brandteig Garant“ mit Milch, Eiern und Öl verrühren. Dann mit 2 Esslöffeln 8 kleine Teighäufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 25 Minuten backen. Die Tür dabei nicht öffnen, sonst fällt alles in sich zusammen!
Die Kirschen durch ein Sieb gießen, den Saft dabei auffangen. Den Tortenguss  nach Packungsanweisung, jedoch mit dem Kirschsaft zubereiten. Nachdem er aufgekocht ist, die Kirschen und das Kirschwasser unterrühren und abkühlen lassen.
Die fertigen Windbeutel auf einem Kuchenrost abkühlen lassen. Sahne mit Vanillezucker (und evtl. Sahnesteif) steif schlagen.
Die Windbeutel halbieren bzw. den Deckel abschneiden und zuerst die Kirschen und dann die Sahne darauf geben. den Deckel aufsetzen und mit Puderzucker bestäubt, servieren.

Fruchtig-beschwipste Windbeutel

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Wildschweinrücken mit Rotwein-Preiselbeer-Sauce

14. November 2011 : Kategorie: Aus dem Ofen, Aus Topf & Pfanne, Tutorials

Nach längerer Abstinenz *hust* gibt´s heute mal wieder ein neues Rezept 🙂
Vor 2 Wochen habe ich mir überlegt, endlich einmal Wild zu kochen und nachdem ich zig Kochbücher und Online-Rezepte gesichtet und verglichen hab, ist es dann letztendlich eine eigene Kreation geworden. Da es ein etwas umfangreicheres Unterfangen ist, finde ich, dass sich hierfür mal wieder ein Tutorial anbietet 😉

Zutaten (für 4 Personen):

1,5 kg Wildschweinrücken mit Knochen (evtl. vom Fleischer auslösen lassen, dann aber die Knochen unbedingt mitgeben lassen!)
1 Bund Suppengrün
2-3 Zehen Knoblauch
10 Wacholderbeeren
4 Lorbeerblätter
2 Zweige Rosmarin
6 Pfefferkörner
Salz
750ml trockenen, kräftigen Rotwein
400ml Wildfond
Bacon bzw. Schinkenspeck
800ml heißes Wasser
Soßenbinder
je ein EL Butter und neutrales Öl
1 – 2 EL Preislbeeren

Zubereitung:

1. Fleisch waschen, trocken Tupfen und in ein großes Gefäß legen.
Suppengrün und Knoblauch putzen, grob zerkleinern und zum Fleisch geben. Wacholderbeeren andrücken und zusammen mit Lorbeer, grob zerstoßenem Pfeffer, Rosmarin, Thymian und Salz dazugeben.  Das ganze mit dem Rotwein übergießen und über Nacht kühl stellen.

Wildschweinrücken in Rotweinbeize mit Gemüse

 
2. Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen und vom Knochen lösen, falls dies nicht vorher der Fleischer gemacht hat.

Wildschweinrücken vom Knochen lösen

 

3. Das Fleisch mit ein wenig Beize bedeckt beiseite stellen. Die Knochen grob zerkleinern. Butter und Öl in einem geeigneten Gefäß erhitzen und die Knochen kräftig anbraten. Die Beize durch ein Sieb geben, dabei den Rotwein auffangen. Den Rest zu den Knochen geben und ebenfalls kräftig anbraten.

Knochen mit Gemüse anbraten

 

4. Wildfond und Wasser angießen, aufkochen lassen und ca eine Stunde mit geschlossenem Deckel leise köcheln lassen. Danach die Knochen herausnehmen. Die restliche Soßenbasis durch ein Sieb gießen und das Gemüse etwas durchdrücken. Die Soße erneut zum Kochen bringen und ungefähr auf die Hälfte reduzieren lassen. Dabei nach und nach die restliche Beize hinzufügen.
5. In der Zwischenzeit das aus der Beize genommene und abgetupfte Fleisch in den Schinkenspeck einwickeln. Diesen dazu leicht überlappend nebeneinander auf ein Brett legen, das Filet damit ummanteln und mit Küchengarn fixieren.

Wilschweinrücken in Speck einwickeln...    ... und mit Küchengarn fixieren

 

6. Die eingerollten Filets in einer heißen Pfanne ohne Fett von allen Seiten kräftig anbraten.

Wildschweinrücken anbraten

 

7. Die Filets aus der Pfanne nehmen und den Bratensatz mit etwas Beize ablöschen. Den abgelöschten Bratensatz in einen Bräter geben, die Filets hineingeben und im vorgeheizten Backofen bei 80-100 Grad ca 90 Minuten garen.

Wildschweinrücken vor dem Garen

 

8. Anschließend das Küchengarn entfernen und das Filet vorerst in der Mitte durchneiden, um den Garpunkt zu ermitteln.

Wildschweinrücken nach dem Garen    Wildschweinrücken angeschnitten

 

9. Die Sauce, falls sie noch nicht genügend reduziert ist, mit Saucenbinder andicken und mit Preiselbeeren abschmecken.
Das Filet vorsichtig aufschneiden und servieren. Gut dazu passen die Brezelknödel und Rosenkohl, aber auch Rotkohl passt bestimmt super 🙂

Wildschweinrücken mit Rotwein-Preiselbeer-Sauce

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